Pillierung ist eine weltweit anerkannte Form von Veredelung des Saatgutes. Der wichtigste Faktor, der die Verbreitung der Pillierung in der Landwirtschaft und Massenproduktion in großem Rahmen beeinflusst, war präzise Aussaat (Bandsaat), vor allem bei den kleinsamigen Pflanzen.
Eine solche Aussaat garantiert durch eine gleichmäßige Verteilung des Saatgutes, ausgeglichene und gut gewachsene Nutzpflanzen zu erreichen. Außerdem ermöglicht die Pille, die Fungizide und Insektizide in sicherer Entfernung von Keim zu platzieren, was das Risiko der toxischen Wirkung von verwendeten Präparaten auch auf diesen Keim beschränkt. Die Pille wird auch um Mikroelemente bereichert, derer Mangel im Boden eine häufige Erscheinung ist und derer Dasein erforderlich für eine richtige Entwicklung der Pflanzen in einem früheren Entwicklungsstadium ist.
Ein häufiger Fehler im Kleingarten ist zu dichte Aussaat. Meistens wird auf ein typisches Beet eine Verpackung z.B. der Mohrrübe ca. 5 g d.h. 4000 St. ausgesät und es soll ca. 500 St. ausgesät werden. Nach Praktik und allen Handbüchern säen Sie 8 Mal mehr aus.
Beispielweise wird pro Hektar bei der Produktion in großen Rahmen ausgesät:
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Gurke
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3 kg
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umgerechnet in 1 m²
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ca. 150 Samenkörner
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Zwiebel
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4 kg |
umgerechnet in 1 m²
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ca. 135 Samenkörner
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Mohrrübe
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1.5 kg |
umgerechnet in 1 m²
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ca. 120 Samenkörner
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Die Erhöhung der Menge des Saatgutes pro Flächeneinheit verursacht in den meisten Fällen eine Zunahme der Erkrankungshäufigkeit, es senkt auch die Üppigkeit der Ernte.
Die PILLIERUNG des Saatgutes für KLEINGÄRTNER ermöglicht, eine genaue Saat in größeren Abständen auszusäen. Die Pflanzen bekommen eine Chance, um zu zeigen, was sie können. Gleichzeitig besteht im Kleingarten eine Möglichkeit, perfekte Boden- aber vor allem Feuchtigkeitsbedingungen für pilliertes Saatgut zu schaffen. Leider ist dieses Saatgut am stärksten von dem entsprechenden Befeuchten des Bodens abhängig. Gleichzeitig, soll man ehrlich gestehen, dass das Aufgehen der Pflanzen im Verhältnis zu traditioneller Aussaat bis zu 7 Tagen, z.B. Mohrrübe, später ist.